2023 ist Schluss: psychischer Missbrauch durch Eltern-Kind-Entfremdung muss ein Ende haben!

Partner

Genug Tränen!

Die Partner dieses Aktionsbündnisses

Genug Tränen! ist ein offenes Aktionsbündnis, in dem sich Organisationen zusammengefunden haben, die der Wille eint, gemeinsam Eltern-Kind-Entfremdung zu überwinden. Möchte sich auch euer Verein, eure Organisation oder eure Firma oder Stiftung am Aktionsbündis „Genug Tränen!“ beteiligen? Dann sendet uns eine E-Mail an info@genug-traenen.de mit einer kurzen Darstellung, wer ihr seid und welche Motivation euch antreibt, aktiv gegen Eltern-Kind-Entfremdung einzusetzen. Wir werden euren Wunsch dann entsprechend prüfen und uns mit euch in Verbindung setzen.

Wir stellen unsere Partner vor

Statements der bisherigen Partner

Väteraufbruch für Kinder e.V. Seit 1988 erleben wir zehntausende Fälle von Eltern-Kind-Entfremdung hautnah. Wir sehen Eltern, die hilflos und verzweifelt erleben, wie ihnen ihre Kinder entgleiten. Wir erleben Kinder und Erwachsene, die schwer durch Eltern-Kind-Entfremdung gezeichnet sind ebenso, wie die Sprach- und Tatenlosigkeit von Familiengerichten, Jugendämtern und der Politik. Damit muss Schluss sein! Darum sagen auch wir „genug Tränen!“. Um etwas zu verändern, müssen wir laut, müssen wir sichtbar werden. Denn gute Worte und „Kindeswohl“ haben bisher nicht dazu beigetragen, etwas zu verändern. Die Geduld mit der Politik und den Verantwortlichen ist am Ende. 2023 ist Schluss mit psychischem Kindesmissbrauch durch Eltern-Kind-Entfremdung!

Bundesinitiative Großeltern Nicht in jeder Familie ist ein inniges Verhältnis zwischen den Generationen selbstverständlich. Mehr als 50 000 Kinder verlieren in Deutschland jährlich den Kontakt zu einem Elternteil und damit auch oftmals zu den Großeltern. Beispielsweise bei Trennung, Scheidung oder anderen Auseinandersetzungen sind die familiären Bindungen und ein intaktes Familienleben gefährdet. Plötzlich wird den Kindern der Kontakt und Umgang mit den Großeltern verwehrt oder umgekehrt. Viel zu schnell tritt eine Entfremdung zwischen den Großeltern und ihren Enkelkindern ein. Die Bundesinitiative Großeltern (kurz BIGE genannt) versucht dieses häufig tabuisierte Thema in den öffentlichen Focus zu stellen. Die Problematik von Großeltern mit fehlenden oder abgebrochenen Kontakten zu ihren Enkeln führt oft zu Ratlosigkeit und seelischen Konflikten. Da ist es wichtig, mit ähnlich betroffenen Großeltern ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig Mut und Trost zuzusprechen. Die BIGE ist diesbezüglich bundesweit aktiv. In vielen Selbsthilfegruppen, in persönlichen Gesprächen oder Telefonaten und auf ihrer Homepage (www.grosselterninitiative.de) ist sie der Ansprechpartner für Betroffene, gibt wertvolle Ratschläge und Hinweise zur Bewältigung der Problematik und klärt über die rechtliche Situation der Großeltern auf.

Papa Mama Auch – Verband für Getrennterziehen Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat mehrfach – sehr deutlich in 2019 – festgestellt, dass Eltern-Kind-Entfremdung einen (Zitat) „emotionalen Missbrauch der Kinder als Folge der Entfremdung“ darstellt. Und dieses Problem ist in Familienberatungsstellen, Jugendämtern und Familiengerichten aus eigenen Fallerfahrungen gut bekannt. Doch wirksame Intervention findet noch immer zu wenig bis gar nicht statt. Die Gründe sind vielschichtig: Fehlendes Interesse, fehlende Zeit, antiquierte Ideologien oder eigene Traumata handelnder Akteure. Oder schlicht Rat- und Hilflosigkeit. Den betroffenen Kindern und Eltern hilft das nicht. Im Gegenteil. Für sie ändern sich grundlegend und folgenreich das eigene Leben. Alle Beteiligten verbleiben in unaufgelösten innerfamiliären Beziehungsstörungen. Für Kinder stellt es eine schwerwiegende Beeinträchtigung ihres psychischen Wohlbefindens und eine schwere Belastung für eine ausgeglichene sozial-emotional Entwicklung dar. Gewinner- und Verlierer-Eltern, Friedhofsruhe, Verfahrensverschleppung, den Kindern Biographien und Elternteile auslöschen – das dürfen keine Lösungen sein! Die Politik weiß das und tut: Nichts! Aus diesem Grunde unterstützen wir die Kampagne „Genug Tränen!“. Für Kinder sind auch nach Trennung Mama UND Papa, alle Großeltern und Verwandte ihre Familie. Es ist überfällig, Kindern nach Kräften beide Eltern zu erhalten. Die bestehenden Gesetze sind hierfür nicht ausreichend, sondern stehen noch immer für ein Familienbild aus dem letzten Jahrhundert.